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Absorptionskälteanlagen

Absorptionskälteanlagen sind wärmegetriebene Kälteanlagen. Anstelle eines mechanischen Kompressors wird ein thermisches System eingesetzt. Seit etwa 1942 wird das Arbeitsmittelpaar Wasser und Lithiumbromid in einer großen Zahl von Anlagen eingesetzt und ist heute das gängigste Arbeitsmittelpaar. ENTROPIE setzt dieses ebenfalls für die Absorptionsanlagen ein, da bisher kein besser geeignetes Stoffpaar bekannt ist. Die wesentlichen Unterschiede zwischen Absorptions- und Kompressionskältemaschinen sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt:

Absorptionskälteanlage Kompressionskälteanlage
Antriebsenergie Wärme mit 80-100°C meist Strom
Energieverbrauch
   Wärme 130% der Kälteleistung
   Strom 1-2% der Kälteleistung 25-35 % der Kälteleistung
Maschinen 2-3 kleine Pumpen ein oder mehrere Verdichter
Schwingungen keine erheblich
Schall unerheblich erheblich
Arbeitsmittel
- Kältemittel Wasser NH3, FCKW , KW
- Lösungsmittel LiBr Salzlösung
Betriebsdruck Vakuum, 8-10 mbar bis über 20 bar

Die Kältezahl,
auch COP ( Coefficient of Performance ) ist das Verhältnis von Kälteleistung zu Antriebsenergie und wird bei Absorptionskälteanlagen im wesentlichen nur durch zwei physikalische Eigenschaften des Arbeitsstoffpaares bestimmt:
In der Praxis erreicht die Kältezahl am Bestpunkt ca 0,75 - 0,83.
Diese Werte sind relativ nah am theorestisch ereichmbare Maximum von ca. 0,9

Die Zeichnung unten zeigt alle wesentlichen Komponenten in einem einfachen Schaltbild :

Schaltbild Absoprtionskälteanlage

Die in der konzentrierten Lösung enthaltene Wärme wird zur Vorwärmung der verdünnten Lösung genutzt . 
Dieser "Lösungswärmetauscher“ hat einen ganz entscheidenden Einfluß auf die Kältezahl.